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Re: LOLA
Posted by: Theo (IP Logged)
Date: October 30, 2013 02:41PM

Hier gleich zwei mal LOLA !

Gruß

Theo

D LOLA SKDN 1193 BRT; dt. SCHIFF 29
LOLA DYYJ 1193 BRT

1920: Erbaut von Caledon Shipbuilding &.Eng.Co.Ld.,Dundee,Bau-Nr.255

ex TUSKAR-27



1940: LOLA Kapitän Eric Edvin Ericson,Surte
( Strohmann der rotspanischen Exregierung )



1940,1.Jan.: Der durch die rumämische Regierung wegen versuchten Waffentransportes beschlagnahmte Dampfer liegt bereits über 2 Jahre in Konstanza an der Kette.Durch Hafen- und Prozesskosten,sowie Ver-
pfegung usw. sind bereits Kosten entstanden,die einen großen Teil des Schiffswertes ausmachen. 35.000.000 Lei z.B.am rumänischen Staat!
1.Nov.: Das Vermögen des Hypothekengläubigers ( 1/3 des Schiffes ?) Daniel Wolf ( Jude ?) wird einen deutschen Treuhänder unterstellt.
1941,10.April: Meldung über Fahrklarmachung des Dampfers zum Transport von 400/500 Juden
( Fahrpreis pro Person 100.000 Lei ) nach Palästina und anschließenden Dienst bei den Briten.Die Abfahrt des Schiffes unter schwedische Flagge mit rumänischer Besatzung soll möglichst bis zum 15. Mai erfolgen.
16.Mai: Auf vielfachen deutschen Wunsch hin verbietet der rumänische Staatsführer die Abfahrt der LOLA aus Konstanza.
1.Okt.: Anweisung des OKM an Gruppe Süd das Schiff fahrklar zu machen.Schiff wird in verschiedenen Akten als Hilfskreuzer LOLA bzw. falsch SOLA gemeldet.
6.Okt.: Mit Verkauftgenehmigung der schwedischen Regierung vertraglich für 1.100.000 Skr vom OKM gekauft, bzw. wird mit dieser Summe auch die Schiffshypothek gelöscht.
9.Okt.: Durch die Marinegruppe Süd als SCHIFF 29 i.D.gestellt.
27.Okt.: Vor Sulina durch sowj. U-Boot M 35 mit zwei Torpedos angegriffen. Das vor Anker liegende Schiff wird nur an der Ankerkette getroffen und erleidet keinen Schaden.
1942: Als behelsmäßiges Begleitschiff LOLA der 1. S-Flott.zugeteilt.
21.Juni: Probefahrt zum Einsatz als Nachschubtransporter LOLA für Admiral Schwarzes Meer.
1943,Mai: Von der Schiffahrts GmbH.,Nikolaijew übernommen.
1944,April: Zur Rettung der auf der Krim eingeschloßenen Truppen und Personen eingesetzt.
29.April: Unter Beschuß in der Kamyschewajabucht (Krim) aufgelaufen und mindestens bis zum folgenden Tag nicht abgeborgen.
14.Mai: Übergabe an die Mittelmeerreederei GmbH., Hamburg.
16.Mai: Persönlich durch den RKS (Gauleiter Kaufmann) zum Einsatz in der Ägäis freigegeben.
24.Mai: Zur Dardanellendurchfahrt mit Handelsschiffunterscheidungs-signal DYYJ versehen usw..
3.Juni: Von Varna mit UJ 106,R 164 und R 166 ausgelaufen.
4.Juni: Bosporus eingelaufen und ohne Begleitschutz weiter.
9.Juni: Nach strengen türkischen Kontrollen Dardanellen durchfahren.
10.Juni: Im Hafen Piräus eingelaufen zum Einsatz in der Ägäis.
29.Aug.: Während einer Reparatur in Piräus durch Sprengstoffanschlag am Vorschiff beschädigt. Der Wassereinbruch kann gestoppt werden.
16.Sept.: Schiff der KM als Transporter für die Räumungstransporte von den Stützpunkten und Inseln der Ägäis unterstellt.
28.Sept.: Ende der Reparatur in Piräus und gleich im Räumungs-Transport- und Versorgungseinsatz eingesetzt.
14.Okt.: Mit 240 Soldaten und 435 ts wertvollster Mangelware aus
Piräus in Saloniki eingelaufen.
15.Okt.: Nach Entladung von der Handelsschiffsbesatzung bis aus Restkommando ( 4 Mann ) von Bord genommen.
17.Okt.: Schiff für Verblockung des Hafens an Hafenkommandant Saloniki übergeben.
30.Okt.: Als Blockschiff selbstversenkt.


JAEDJOER


309 BRT,142 NRT, 200 PS, 38,73 mL, 7,35 mB , 2,72 mT

( 18212 Z Gron 1938 )

niederländische Unterscheidungssignal: PEYV

deutsches Unterscheidungssignal: DXJR

1937: Erbaut durch Gebr. Niestern & Co., Delfzijl Bau - Nr.

1938: In Fahrt als JAEDJOER für J. E. Wicherts, Delfzijl.
1940,10. Mai: Beim deutschen Angriff auf die Niederlande in einen niederländischen Hafen geblieben.
1941,5.Mai: Von der Hafenüberwachungsstelle Delfzijl zur Prise erklärt und am gleichen Tag nach Unterzeichnung
der „ Sonderregelung“ für den Verkehr innerhalb des deutsch besetzten Gebietes frei gegeben.
16.Juni: Von der KMD Rotterdam in Delfzijl erfaßt für „ Sonderunternehmen Oberst Veltjens“. ( Oberst J. Veltjens (Luftwaffe) ,Berlin ist Bevollmächtigter für Sonderaufgaben ( hier Beschaffung von Transportraum auf unüblichen Wegen) beim Beauftragten für den Vierjahresplan ( Reichsmarschal Göring ))
18.Juni: Von der „ROWAK“ übernommen, ausgerüstet, mit einer spanischen Mannschaft besetzt und für eine Reise nach Bayonne klargemacht.
23.Juni: Nach Hoek von Holland verlegt.
27.Juni: Im Geleitzug nach Cherbourg ausgelaufen.
9.Juli: In Bayonne eingelaufen.
Dez.: Vom Deutschen Reich angekauft und durch die ROWAK, Berlin in dessen Auftrag verwaltet.
6.Dez.: In LOLA umbenannt und spätestens jetzt durch Sloman, Hamburg bereedert. Das Schiff ist bereits der Seetransportstelle Tripolis für Transporte an der nordafrikanischen Küste zugeteilt.
..Dez.: Straße von Gibraltar getarnt passiert und nach Oran eingelaufen. Besatzung verweigert die Weiterfahrt nach Italien
Feb.: In Melilla ( spanisch Marokko ) als LOLA unter spanische Flagge eingelaufen und durch die Deutsche Einkaufskommission Nordafrika betreut bis zum Besatzungswechsel.
21.April: Unter Reichsdienstflagge in Algier eingelaufen.
25.April: In Algier durch die KMD Hamburg erfaßt als Transportschiff
1942, 19.Mai: Auf Befehl OKM wieder in JAEDJOER zurück benannt zur Vermeidung von Verwechslungen mit den ex schwedischen Dampfer LOLA im Südraum.
23.Mai: Das bereits auf der 12. Reise im Mittelmeer befindliche Schiff ändert lt. KTB seinen Namen.
28.Juli: In Tobruck gemeldet.
9.Sept.: In der Ägäis eingesetzt ( Kreta - Milos usw. )
8.Okt.: In Neapel gemeldet.
Dez.?: An die Mittelmeer Reederei GmbH., Hamburg zur Bereederung abgegeben.
12.Dez.: In Susa vom Bordflakkommando ( Marinebordflakabteilung Süd ) bei Luftangriff zwei Flugzuge abgeschossen.
1943,10.Feb.: Von Palermo mit 250 t Munition über Trapani mit dem Dampfer SKOTTFOSS im Geleit des italienischen Torpedobootes PALLADE nach Sousse ausgelaufen.
11.Feb.: Im Sturm kommt JAEDJOER vom Geleit ab.
18: 24 Uhr: Vom britischen U-Boot UNISON bei Ras Mahmur mit Artillerie in Brand geschossen. Das Kümo wird nach britischen Angaben sofort von der Besatzung verlassen.
18:28 Uhr: Der Versuch das Schiff mit einen Torpedofangschuß zu vernichten scheitert. Wenig später geht in einer riesigen Explosion die Munitionsladung hoch. ( Explosion vom Torpedoboot PALLADE gesichtet und als Minentreffer gemeldet ) Keine Meldung zu Überlebende aufgefunden.

Erstfassung: 30.09..1999 Änderungen: 30.11.2007 © Eigentum: Th. Dorgeist



Subject Written By Posted
  LOLA Aris 10/29/2013 01:38PM
  Re: LOLA de domenico 10/29/2013 04:54PM
  Re: LOLA Aris 10/30/2013 02:39PM
  Re: LOLA Theo 10/30/2013 02:41PM


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